Kursdetails

21-2-42021 vhs-Adventsreise: "Romantik in Ulm & Augsburg"

Beginn So., 28.11.2021, - Uhr
Kursgebühr 0,00 €
Dauer
Kursleitung noch nicht bekannt

Ulm bietet eine Vielzahl historischer Sehenswürdigkeiten. Allen voran das berühmte gotische Ulmer Münster mit dem höchsten Kirchturm der Welt!
Einen Steinwurf davon entfernt steht das historische Rathaus mit üppiger Fassadenbemalung.
Vorbildlich restauriert wurden die Altstadtviertel „Auf dem Kreuz“ sowie das beliebte Fischer- und Gerberviertel.
Besonders in der Vorweihnachtszeit versprüht Ulm seinen besonderen Charme, denn der dortige Weihnachtsmarkt lockt die Menschen von nah und fern.
Auf Ihrer Reise wandeln Sie außerdem auf den Spuren der Fugger in Augsburg  und besuchen den Dom sowie den stimmungsvollen  Christkindelsmarkt.
Blaubeuren mit dem mystischen Blautopf, das Leben der Margarete Steiff in Giengen, Kloster Wieblingen und Schloss Ludwigsburg ergänzen diese facettenreiche Adventsreise.


1. Tag, Sonntag, 28.11.2021
Anreise nach Ulm,

Fahrt von Neuwied nach Ulm, wo Sie am Nachmittag ankommen.

Zimmerbezug im Hotel Maritim. Erster Orientierungsgang  zum Dom und Weihnachtsmarkt,
wo Sie sich mit der einen oder anderen Köstlichkeit auf die kommenden Tage einstimmen können.

Gemeinsames Abendessen im Hotel. Übernachtung.


2. Tag, Montag, 29.11.2021
Ulm und Steiff-Museum in Giengen

Nach dem Frühstück erwartet Sie Ihre Reiseleitung zu einem Stadtrundgang: Sie sehen das

historische Rathaus, die Neue Mitte und natürlich das Fischer- und Gerberviertel, das idyllisch

an der Mündung der Blau in die Donau gelegen und das bedeutendste Altstadtensemble Ulms

ist. Die Fülle an Gassen, Brücklein und  Fachwerk im Überfluss begeistern jeden Besucher.

Das Viertel war einst Heimat der Handwerker, heute haben sich in diesem malerisch

restaurierten Quartier Restaurants, Galerien und kleine Fachgeschäfte mit teils ungewöhnlichem

Angebot etabliert. Und wer wissen möchte, wie das laut Guinness-Buch schiefste Hotel

der Welt aussieht - dessen Neugier wird hier im Fischerviertel auch befriedigt.

Höhepunkt der Führung ist natürlich die Innenbesichtigung des Ulmer Münsters: Seit

Jahrhunderten prägt es Ulm und die Region, ist im In- und Ausland geradezu ein Synonym für

die Stadt Ulm geworden. Diese Prominenz verdankt es vor allem seinem Turm, der mit 161,53

Metern als höchster Kirchturm der Welt gilt.

Berühmte Baumeister der damaligen Zeit waren mit dem Bau des Ulmer Münsters betraut,

zogen sämtliche Register und schufen ein imposantes Gesamtkunstwerk. Doch auch im

Inneren offenbaren sich wahre Kunstschätze: das Chorgestühl aus dem 15. Jahrhundert, die

Kanzel mit Schalldeckel, der Choraltar und die prächtigen Chorfenster, die Besserer- und die

Neithartkapelle, das Sakramentshaus sowie der „Schmerzensmann“ von Hans Multscher.

1543 wurde der Bau aus Geldmangel eingestellt und erst 513 Jahre später fertiggestellt.

Im Anschluss kann jeder individuell an der an jedem Werktag stattfindenden „Orgelmusik im

Advent“ beiwohnen (Dauer 30 Min., zahlbar vor Ort, genauer Preis und Uhrzeit stehen noch

nicht fest).

Die Mittagspause steht Ihnen zur freien Verfügung. Wir empfehlen einen Bummel über den

Weihnachtsmarkt: Täglich stehen von 10 Uhr bis 20.30 Uhr über 130 liebevoll dekorierte

Stände und Attraktionen für Sie bereit. Tauchen Sie ein in diese wundervolle Weihnachtswelt
aus festlich geschmückten Buden in gemütlichen Gässchen.

Im Anschluss Fahrt ins ca. 40km entfernte Giengen an der Brenz zum Museum Margarete

Steiff, wo der Teddybär im Jahre 1902 entstand. Die Geschichte wahr gewordener

Kinderträume: Margarete Steiff erkämpfte sich als energisches junges Mädchen gegen viele

Widerstände ihren Platz im Leben. Mit einem Nadelkissen in Form eines kleinen Stoffelefanten

schrieb sie das erste Kapitel einer beispiellosen Erfolgsgeschichte, die auch heute noch, nach

über 135 Jahren, fortgeschrieben wird. Das Museum beherbergt u.a. die größte Ausstellung

historischer Steiff-Tiere der Welt. In der Schaufertigung können wir live erleben, wie in liebevoller
Handarbeit Steiff-Tiere nach traditionellen Fertigungsmethoden hergestellt werden.
Rückfahrt nach Ulm. Gemeinsames Abendessen im Hotel. Übernachtung.


3. Tag, Dienstag, 30.11.2021
Augsburg

Nach dem Frühstück fahren Sie ins ca. 90km entfernte Augsburg. Dort erwartet Sie Ihre örtliche

Reiseleitung zu einer dreistündigen Führung „Auf den Spuren der Fugger“:

Die Stadtführung gewährt tiefe Einblicke in die Geschichte der Familie  des größten

Handels-, Banken- und Montankonzerns des 16. Jahrhunderts in Europa. Besuchen Sie auf

einem Rundgang die Fuggerhäuser (den Stadtpalast Jakob Fuggers) und die Fuggerei:

Sie ist die älteste bestehende Sozialsiedlung der Welt. Im Jahr 1521 wurde sie von dem

Augsburger Kaufherrn und Bankier Jakob Fugger „dem Reichen“ für bedürftige Augsburger

Bürger gestiftet. Sie besichtigen außerdem das Fuggereimuseum mit historischen Wohnungen.

Die Führung endet in der Kirche St. Anna. Dort wurden Jakob Fugger und seine Brüder in einer prachtvollen Grabkapelle bestattet. Die Fuggerkapelle ist ein früher Höhepunkt der deutschen Renaissance. In der Handwerkeraltstadt lernen Sie in der „Alten Silberschmiede“ jenes Handwerk kennen, das europaweit gefragtes „Augsburger Silber“ fertigte.

Anschließend haben Sie Zeit für einen individuellen Besuch des Augsburger

Christkindelsmarkts, einem der ältesten Weihnachtsmärkte Deutschlands. Seinen Ursprung hat

der Markt bereits im 15. Jahrhundert. Den Namen „Christkindlesmarkt“ trägt er offiziell seit

1949 und hat bis heute nicht an Anziehungskraft verloren.

Danach Führung durch den Augsburger Dom mit seiner unverwechselbaren Gestalt:

Im Westen der alte ottonische Bau (995-1065) mit unverputztem Mauerwerk und den zwei

Türmen, im Osten daran anschließend der mächtige, weiß verputzte gotische Chor (1356-1431)

mit bedeutenden Figurenportalen im Süden und Norden.

994 stürzte der Dom ein und kam durch Hilfe der Kaiserin Adelheid, Witwe von Otto I., zum

Wiederaufbau, der 1065 mit der Weihe des Westchoraltares abgeschlossen war. Die

Mittelschiffswände stammen noch aus dieser Zeit. Die Türme wurden zwischen 1070 und 1075

an die Seitenschiffe angebaut.

In der Barockzeit baute man an der nördlichen und südlichen Langhausseite vier Kapellen an.

Erhalten hat sich nur die Marienkapelle, die 1720 von Gabriel de Gabrieli errichtet wurde. In

mehreren Kampagnen wurde einige Zeit nach dem Trienter Konzil auch das Innere des Domes

barockisiert. Von dieser Ausstattung hat sich kaum etwas erhalten, denn von 1852-1863 empfand
man die Barockeinrichtung als unpassend, entfernte sie und gestaltete den Dom in neugotischem Stil

um. Bischof Pankratius von Dinkel ließ aber nicht nur neue Kunstwerke anschaffen, sondern

erwarb mehrere spätgotische Altäre, darunter den berühmten, 1493 entstandenen Weingartner

Altar von der Hand Hans Holbeins des Älteren.

Rückfahrt nach Ulm. Gemeinsames Abendessen im Hotel. Übernachtung.


4. Tag, Mittwoch, 01.12.2021
Blaubeuren und Kloster Wiblingen

Heute fahren wir durch das romantische Lauter- und Blautal nach Blaubeuren, wo wir einen

geführten Rundgang durch die malerische Altstadt machen. Blaubeuren hat viel von seinem

mittelalterlichen Erbe bewahrt: Wir sehen die schönsten Fachwerkhäuser der Altstadt,

malerische Gassen und Plätze sowie das ehemalige Benediktinerkloster. Dort zeigt uns unser

Reiseleiter Kleinode wie den spätgotischen Hochaltar, den Kreuzgang und die Brunnenkapelle.

Und natürlich sehen wir den Blautopf (bei guter Witterung). Ein Blick genügt: Dieser Ort hat

etwas Magisches. Blau und Grün fließen schier unvergleichlich ineinander. Gleichsam ein

leuchtendes Auge aus den Tiefen des Erdreiches, Quelle für Mythen, Märchen und allerlei

wundersame Geschichten. Eine der schönsten ist wohl die „Historie von der schönen Lau“, in

der Eduard Mörike erzählt, wie eine Wassernixe am Blautopf das Lachen wieder lernt. Eine

Steinskulptur am Ufer erinnert an sie … und noch heute soll sie an manchen Tagen in den

Tiefen des Quelltrichters kurz zu sehen sein.

Gespeist wird der Blautopf von einem weit verzweigten, unterirdischen Höhlensystem.

Mittagspause zur freien Verfügung.

Anschließend geht es zum vor den Toren Ulms gelegenen Kloster Wiblingen.

Die majestätische Anlage des ehemaligen Benediktinerklosters ist heute ein Höhepunkt der

Oberschwäbischen Barockstraße. Im 18. Jahrhundert entstand das barocke Ensemble mit der

beeindruckenden Klosterkirche und der farbenfrohen Bibliothek – Zeugnis der klösterlichen

Macht. Das imposante Gebäude der ehemaligen Benediktinerabtei bildet einen letzten

Höhepunkt der Barocken Kirchenbaukunst in Oberschwaben. Bei unserer Führung sehen wir

die Klosterkirche, eine gewaltige und klare Raumschöpfung der späten Barockzeit mit

monumentalen Abmessungen.

Zudem sehen wir den eindrucksvollen Bibliothekssaal mit seinem reichen Bildprogramm aus

Fresken und Skulpturen. Seine gesamte Ausstattung drückt aus, dass sich hier
alle Schätze der Weisheit und Wissenschaft“ – so die Inschrift über dem Portal der Bibliothek –
versammeln.

Rückfahrt zum Hotel. Gemeinsames Abendessen. Übernachtung.


5. Tag, Donnerstag, 02.12.2021
Heimreise mit Zwischenstopp in Ludwigsburg

Nach dem Frühstück verlassen Sie Ihr Hotel. Nach ca. 120 km erfolgt ein Zwischenstopp in Ludwigsburg zur Besichtigung des Residenzschlosses. Bei einer einstündigen Führung erleben Sie lebendigen Barock: Der Rundgang durch die Prunkräume der Residenz lässt die württembergische Geschichte auf eindrucksvolle Weise lebendig werden. Hier erfahren Sie aufschlussreiche Details zum Leben und Wirken der Herzöge und Könige von Württemberg im 18. und 19. Jh. am

Originalschauplatz und genießen dabei die eindrucksvolle Architektur einer der größten

Schlossanlagen Südwestdeutschlands.

Danach verbringen Sie die Mittagspause auf dem Ludwigsburger Barock-Weihnachtsmarkt.

Anschließend erfolgt die Rückreise nach Neuwied. (Programmänderungen vorbehalten).



Leistungen:
Fahrt im  modernen Reisebus

4 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet im Maritim Hotel Ulm (freie Nutzung des Schwimmbads)

4 Abendessen im Hotel (3 Gänge, exkl. Getränke)

Stadtrundgang Ulm inkl. Innenbesichtigung Münster (2 Std.)

Führung durch das Steiff Museum (ca. 45 Min.)

Führung Stadtrundgang „Auf den Spuren der Fugger“ in Augsburg (3 Std.)

Führung durch den Augsburger Dom

Führung in Blaubeuren inkl. Altstadt, Benediktinerkloster und Blautopf

(Blautopf nur bei guter Witterung) (90 Min.)

Führung Kloster Wiblingen (Kirche und Bibliotheksaal) (90 Min.)

Führung durch Schloss Ludwigsburg (1 Std.)
Eintritte: Museum Margarete Steiff, Kloster Wiblingen, Kloster Blaubeuren,

Schloss Ludwigsburg,

Infomaterial*

vhs-Reisebegleitung*

*Dies sind Leistungen der vhs Neuwied. Sie tritt im Übrigen als Vermittler auf.


Teilnehmerentgelt:
min./max. Personenzahl: 20 TN: 770,--€
Einzelzimmerzuschlag: 72,--€
Reiserücktrittsversicherung: auf Wunsch
Veranstalter: Runkel Reisen GmbH



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