Kursdetails

21-2-42011 Sonderausstellung Städel Museum / Frankfurt: "Nennt mich Rembrandt! Durchbruch in Amsterdam"

Beginn Do., 21.10.2021, 08:30 - 19:00 Uhr
Kursgebühr 67,00 €
Dauer
Kursleitung Charlotte Fichtl-Hilgers
Bemerkungen Für die Busfahrt ist die Mitführung einer der folgenden Nachweise notwendig:
Impfnachweis,
Genesenennachweis
tagesaktueller Schnelltest

Bitte beachten Sie, dass das Tragen einer selbst mitzubringenden Mund-Nasen Bedeckung in Bus und Innenräumen notwendig ist.

1631 zog es den jungen Maler Rembrandt Harmenszoon van Rijn von Leiden nach Amsterdam, um sich hier einen Namen in der florierenden Kunst- und Kulturmetropole zu erwerben. In nur wenigen Jahren gelang ihm eine nahezu kometenhafte Karriere zum Künstler mit weitreichender Wertschätzung, zum gefragten Ausbilder angehender Künstler und geschäftstüchtigen Kunsthändler.
Parallel dazu veränderte sich sein Stil von kleinen, präzise gemalten Gemälden aus der Zeit in Leiden hin zu großen, dramatischen Leinwandbildern! Die Ausstellung widmet sich speziell Rembrandts Aufstieg zu internationalem Ruhm während dieser besonderen Schaffenszeit in Amsterdam. Herausragende Leihgaben internationaler Museen vereint mit dem Städel-Bestand an Werken Rembrandts werden zudem in einen spannenden Dialog mit Meisterwerken von Künstlern seiner Zeit gesetzt. Dieser Konkurrenzkampf um die Aufmerksamkeit des wohlhabenden und kunstliebenden Bürgertums beflügelte Rembrandt zudem so sehr, dass sich aus dem jungen Künstler aus Leiden ein weltberühmter Meister entwickelte, der er bis heute ist: Rembrandt.

Am Nachmittag erwartet Sie ein kunsthistorischer Leckerbissen im nahegelegenen Idstein:

Die Unionskirche in Idstein ist eine evangelische Pfarrkirche mit einer herausragenden barocken Inneneinrichtung. Sie entstand als erster bedeutender Kirchenbau im Herzogtum Nassau nach dem Dreißigjährigen Krieg und trägt das internationale Schutzzeichen für Kulturgut nach der Haager Konvention. Sie wurde anstelle eines wohl romanischen Vorgängerbaues unter Einbeziehung älterer Gebäudeteile um 1340 als Stiftskirche St. Martin errichtet. Unter Graf Johannes (1603-1677) wurde sie ab 1669 zu einer Predigt- und Hofkirche umgestaltet. Die Kirche war Grablege der Grafen und Fürsten von Nassau. Grabmäler für Herrscher, Adel und Bürgerliche erinnern an deren Leben und Wirken in Idstein. Die Kirche heißt seit 1917 Unionskirche zur Erinnerung an die in Idstein vollzogene Vereinigung von Lutheranern und Reformierten in der Nassauischen Union 1817.
Außergewöhnlich ist unter anderem die Deckengestaltung: 38 großformatige Leinwandgemälde nach biblischen Themen zieren sämtliche Decken und Obergaden.

Programmablauf:
08:30 Uhr: Abfahrt ab Haltestelle Hofgründchen, Neuwied
11:00 Uhr: Ankunft Städel-Museum Frankfurt
11:30 Uhr: Beginn der Führung durch die Sonderausstellung „Rembrandt“
12:30 Uhr: Freizeit für einen zusätzlichen Durchgang in Eigenregie
13:30 Uhr: Weiterfahrt nach Idstein
14:00 Uhr: Ankunft Mittagspause, fakultatives Mittagessen, reservierte Plätze
15:30 Uhr: Führung durch die Unionskirche, Dauer max.1 Std.
17:30 Uhr: Rückfahrt ab Idstein
19:00 Uhr: geschätzte Ankunft in Neuwied

Rembrandt Harmensz van Rijn, Selbstbildnis mit Samtbarett und einem Mantel mit Pelzkragen, 1634 (Rembrandt Harmensz van Rijn, Selbstbildnis mit Samtbarett und einem Mantel mit Pelzkragen, 1634)



Kursort

Heddesdorfer Str. 33
56564 Neuwied

Termine

Datum
21.10.2021
Uhrzeit
08:30 - 19:00 Uhr
Ort
Heddesdorfer Str. 33,